Testet das Tool mit fiktiven Daten, nur fürs Ausprobieren.

Mahnstufe

Kunde / Schuldner-Typ

Absender (deine Daten)

Empfänger / Schuldner

Offene Rechnung

Mahn-Details & Verzugszinsen

Verzugszinsen = Offener Betrag × Verzugszinssatz × Verzugstage / 365. Basiszinssatz prüfen (Bundesbank, halbjährlich).

Zusatz-Hinweise

Zusammenfassung

Offener Betrag 0,00 €
Verzugszinsen 0,00 €
Mahngebühr 0,00 €
Zu zahlen gesamt 0,00 €

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Mahnung erstellen, Vorlage kostenlos und rechtssicher

Erstelle in Minuten eine DE-konforme Mahnung nach § 286 BGB, wahlweise als 1., 2. oder 3. Mahnstufe. Verzugszinsen nach § 288 BGB werden automatisch berechnet (Basiszinssatz + 9 % B2B / + 5 % B2C). Mahngebühr, Frist, PDF-Download, alles 100 % lokal im Browser.

  • 3 Mahnstufen, juristisch sauberer Tonfall
  • Verzugszinsen nach § 288 BGB
  • 100 % lokal, DSGVO-konform
  • PDF-Download in Sekunden

So funktioniert's: Mahnung erstellen

1

Mahnstufe wählen

Wähle 1. Mahnung (höfliche Erinnerung), 2. Mahnung (bestimmt, mit Verzugszinsen) oder 3. Mahnung (letzte Mahnung mit Inkasso-Androhung). Der Tonfall und die Frist passen sich automatisch an.

2

Rechnungsdaten eingeben

Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Fälligkeit und Betrag eintragen. Daraus berechnen wir den Verzugszeitraum.

3

Verzugszinsen prüfen

Basiszinssatz + 9 % (B2B) oder + 5 % (B2C), automatisch berechnet. Du kannst Mahngebühr und Zinssatz manuell anpassen.

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PDF herunterladen

Mahnung als PDF speichern, drucken oder per E-Mail senden. 100 % lokal im Browser, deine Daten verlassen den Computer nicht.

Mahnung schreiben: Vorlage, rechtliche Grundlagen und Mahnstufen

Verzug nach § 286 BGB

Verzug tritt automatisch ein, wenn ein kalendermäßig bestimmtes Zahlungsziel auf der Rechnung steht („Zahlbar bis 15. Mai 2026“) und der Schuldner nicht zahlt. Eine Mahnung ist dann nicht zwingend nötig, wird aber zur Eskalation und als Nachweis empfohlen. Bei Verbrauchern muss auf der Rechnung zusätzlich darauf hingewiesen werden, dass Verzug 30 Tage nach Zugang eintritt (§ 286 Abs. 3 BGB). In der Praxis schickt man trotzdem mindestens eine Mahnung, weil das die Kommunikation dokumentiert und einen späteren Mahnbescheid sauber vorbereitet. Wer ohne kalendermäßige Fälligkeit fakturiert, muss erst mahnen, dann tritt Verzug ab Zugang der Mahnung ein.

Verzugszinsen § 288 BGB

Die gesetzlichen Verzugszinsen liegen bei: Basiszinssatz + 5 % p.a. für Verbraucher (B2C) und Basiszinssatz + 9 % p.a. für Unternehmer (B2B). Der Basiszinssatz wird halbjährlich von der Deutschen Bundesbank festgelegt (jeweils zum 1. Januar und 1. Juli); aktuell liegt er 2026 bei rund 3,27 %. Daraus ergeben sich gesetzliche Verzugszinsen von ca. 8,27 % p.a. (B2C) bzw. 12,27 % p.a. (B2B). Berechnungsformel: Offener Betrag × Zinssatz × Verzugstage / 365. Unser Generator macht das tagesgenau und akkumuliert über jeden einzelnen Verzugstag.

Die 3 Mahnstufen in der Praxis

Stufe 1 ist eine höfliche Zahlungserinnerung ohne Mahngebühr und ohne Verzugszinsen, Sie behandeln den Kunden so, als hätte er die Rechnung übersehen. Stufe 2 ist eine bestimmte Mahnung mit Verzugszinsen, Mahngebühr und Frist von 14 Tagen, und sie weist erstmals deutlich auf den Verzug hin. Stufe 3 ist die letzte Mahnung mit 7 Tagen Frist und expliziter Androhung von gerichtlichem Mahnverfahren oder Inkasso. Rechtlich vorgeschrieben sind 3 Mahnungen NICHT, nach einer einzigen Mahnung kann bereits geklagt werden, sobald Verzug eingetreten ist. Üblich sind 3 Stufen aber, um Kunden eine faire Chance zur Zahlung zu geben und das Verhältnis nicht unnötig zu belasten.

Mahngebühren, was ist erlaubt?

Erstattungsfähig sind nur tatsächlich entstandene Aufwendungen wie Porto, Papier und Druckkosten. Gerichte akzeptieren in der Regel 2,50 € bis maximal 5 € pro Mahnung, pauschale 10 € oder mehr werden regelmäßig gekürzt. Wichtig: Mahngebühr darf erst ab der 2. Mahnung verlangt werden, weil die 1. Mahnung den Verzug erst begründet (sofern Verzug nicht schon vorher kalendermäßig eingetreten ist). Im B2B-Bereich kommt zusätzlich die Verzugspauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB hinzu, die du einmalig pro offener Forderung ansetzen darfst, Voraussetzung: Schuldner ist Unternehmer.

Inkasso & gerichtliches Mahnverfahren

Reagiert der Schuldner nach der 3. Mahnung nicht, hast du zwei sinnvolle Wege: 1) Inkassobüro, schnell, schickt eigene Mahnungen mit erheblichem Druck, leitet bei Bedarf gerichtliche Schritte ein und du erhältst typischerweise 60-80 % der Forderung netto. Kosten kannst du dem Schuldner anteilig in Rechnung stellen. 2) Gerichtliches Mahnverfahren über das Online-Mahnverfahren auf www.mahngerichte.de, günstig (ab ca. 36 € Gerichtskosten je nach Streitwert), führt zu einem vollstreckbaren Mahnbescheid in 2-4 Wochen. Bei Widerspruch wechselt es ins streitige Verfahren. Für Beträge unter 5.000 € ist das Mahnverfahren oft die wirtschaftlichste Option.

Verjährung, die 3-Jahres-Frist

Geldforderungen aus Geschäften verjähren nach 3 Jahren (§ 195 BGB), beginnend am Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist (§ 199 BGB). Eine Rechnung von Mai 2026 verjährt also Ende 2029. Mahnungen allein hemmen die Verjährung NICHT, das tun nur gerichtliche Schritte (Mahnbescheid, Klage) oder ein schriftliches Schuldanerkenntnis. Praktisch heißt das: Nach Mahnstufe 2 oder 3 zügig eskalieren, nicht jahrelang warten. Wer die 3-Jahres-Frist verpasst, kann die Zahlung nicht mehr durchsetzen, wenn der Schuldner die Einrede der Verjährung erhebt.

Häufig gestellte Fragen

Ist die 1. Mahnung kostenlos, darf ich Mahngebühren verlangen?

Für die erste Mahnung darfst du in der Regel keine Mahngebühr verlangen, weil sie erst den Verzug begründet (§ 286 BGB). Ab der 2. Mahnung sind angemessene Auslagen erstattungsfähig, nach gängiger Rechtsprechung max. ca. 2,50 € bis 5 € pro Mahnung. Höhere Pauschalen werden von Gerichten regelmäßig gekürzt. Bei B2B-Geschäften steht dir zusätzlich die Pauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB zu.

Wie hoch sind die Verzugszinsen, was ist der Basiszinssatz?

Nach § 288 BGB gilt: Basiszinssatz + 5 % bei Verbrauchern (B2C) bzw. + 9 % bei Geschäften zwischen Unternehmern (B2B). Der Basiszinssatz wird halbjährlich von der Deutschen Bundesbank festgelegt und ist aktuell (2026) bei rund 3,27 %. Bei B2B ergibt das also ca. 12,27 %, bei B2C ca. 8,27 % p. a. Bitte den aktuellen Wert vor Versand prüfen, wir lassen ihn im Tool veränderbar.

Welche Mahngebühren sind erlaubt, gibt es eine Obergrenze?

Erstattungsfähig ist nur, was tatsächlich an Aufwand entsteht (Porto, Papier, Druck). Gerichte akzeptieren typischerweise 2,50-5,00 € pro Mahnung. Verzugszinsen, Anwaltskosten ab Verzug und im B2B-Bereich die 40-€-Pauschale (§ 288 Abs. 5 BGB) sind separat ersatzfähig. Unser Generator setzt das Feld standardmäßig auf maximal 5 €.

Gerate ich auch ohne Mahnung in Verzug?

Ja. Nach § 286 Abs. 2 BGB tritt Verzug automatisch ein, wenn ein kalendermäßig bestimmtes Zahlungsziel überschritten wird, also z. B. „Zahlbar bis 15. Mai 2026" auf der Rechnung. Bei Verbrauchern muss die Rechnung außerdem deutlich darauf hinweisen, dass Verzug 30 Tage nach Zugang eintritt (§ 286 Abs. 3 BGB). Ohne Fälligkeitsdatum oder Hinweis ist meist eine Mahnung nötig.

Wann sollte ich ein Inkasso-Unternehmen oder Anwalt einschalten?

Nach der 3. Mahnung (letzte Mahnung mit Frist von 7 Tagen) ist juristisch in der Regel alles vorbereitet. Reagiert der Kunde nicht, kannst du gerichtliches Mahnverfahren (online via mahngerichte.de), Inkassobüro oder Anwalt einschalten. Beim Inkassobüro entstehen Kosten, die du dem Schuldner in Rechnung stellen darfst, soweit angemessen. Wichtig: Spätestens nach 3 Jahren verjährt die Forderung (§ 195 BGB), nicht zu lange warten!

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