Warum Umlaute manchmal zu Fragezeichen werden
Eine Textdatei enthält nur Zeichen, aber keinen Hinweis darauf, nach welcher Tabelle diese Zeichen zu lesen sind. Programme müssen also raten. Dateien, die unter Windows mit älteren Editoren gespeichert wurden, nutzen meist Windows-1252, moderne Systeme dagegen UTF-8. Liest ein Programm eine Windows-Datei als UTF-8, werden aus Umlauten unleserliche Zeichen. Wir prüfen den Dateiinhalt daher zuerst darauf, ob er gültiges UTF-8 ist, und fallen sonst auf Windows-1252 zurück. Die erkannte Kodierung steht sichtbar über der Vorschau, und du kannst jederzeit umschalten.
Feste Zeichenbreite für Quelltext und Protokolle
Bei Quelltext, Konfigurationsdateien und Server-Protokollen tragen Einrückungen und Spalten Bedeutung. In einer Schrift mit variabler Breite verrutschen sie, weil ein i schmaler ist als ein m. Die Schrift mit fester Zeichenbreite gibt jedem Zeichen denselben Platz, dadurch bleiben Tabellen und Einrückungen ausgerichtet. Für Fließtext wie Notizen oder Briefe ist dagegen die serifenlose Schrift angenehmer zu lesen.
Lange Zeilen und der Umbruch
Textdateien kennen keine Seitenbreite. Eine Protokollzeile kann mehrere hundert Zeichen lang sein. Beim Umwandeln wird sie deshalb umbrochen, damit nichts abgeschnitten wird. Auf Wunsch markiert ein kleines Zeichen am Zeilenende, dass hier kein echter Zeilenumbruch stand, sondern die Zeile nur wegen der Seitenbreite fortgesetzt wird. Wer viele lange Zeilen hat, wählt zusätzlich Querformat und einen schmalen Rand.
Welche Zeichen dargestellt werden können
Die in PDF eingebauten Standardschriften decken den westeuropäischen Zeichenvorrat ab, also alle Umlaute, Akzente, das scharfe s und das Euro-Zeichen. Kyrillische, griechische, arabische, hebräische und asiatische Schriftzeichen sind darin nicht enthalten und erscheinen als Platzhalter. Das ist keine Einschränkung dieses Werkzeugs, sondern der verwendeten Schriften. Enthält deine Datei solche Zeichen, ist der Weg über das Werkzeug zum Erstellen von PDF aus eingegebenem Text der bessere.
Wofür sich das im Alltag lohnt
Protokolldateien für eine Störungsmeldung sauber ausdrucken, Notizen aus einem einfachen Editor archivieren, Quelltext für eine Prüfung oder Dokumentation beilegen, Datenauszüge als unveränderliches Dokument weitergeben. In all diesen Fällen soll aus einer formlosen Textdatei etwas werden, das sich zuverlässig öffnen, drucken und archivieren lässt. Genau dafür ist PDF gemacht.
Datenschutz: die Datei bleibt bei dir
Die Textdatei wird über die Dateischnittstelle des Browsers eingelesen und dort in ein PDF umgewandelt. Es findet kein Upload statt, der Inhalt wird zu keinem Zeitpunkt an einen Server übertragen oder gespeichert. Das ist gerade bei Protokolldateien wichtig, die Adressen, Namen oder Zugangsdaten enthalten können. Nach dem einmaligen Laden der Seite funktioniert das Werkzeug sogar ohne Internetverbindung.