DIN 5008, die deutsche Norm
DIN 5008 regelt den formalen Aufbau von Geschäftsbriefen in Deutschland: Anschriftenfeld auf der ersten Seite oben links (45 mm vom oberen Rand), Datum rechtsbündig, Betreff fett ohne das Wort „Betreff", einzeiliger Anrede-Block, Hauptteil mit Blocksatz oder linksbündig, Grußformel mit Unterschrift. Unsere Templates halten sich an diese Konventionen.
Was gehört in eine Bewerbung?
Pflichtbestandteile sind heute: Anschreiben (1 Seite), tabellarischer Lebenslauf (1-2 Seiten) und Anlagen (Zeugnisse, Zertifikate). Optional: Deckblatt, „Dritte Seite" mit Motivation. Wir liefern Anschreiben und Lebenslauf als ein zusammenhängendes PDF, Anlagen kannst du mit unserem PDF-Merge-Tool anhängen.
Aufbau des Anschreibens
Klassischer Aufbau: Briefkopf (Absender), Empfänger-Anschrift, Ort+Datum, Betreffzeile, Anrede, Einleitung (Aufmerksamkeit + Stellenbezug), Hauptteil (zwei bis vier Absätze: Motivation, fachliche Eignung, Soft Skills, Verfügbarkeit/Gehalt), Schluss-Satz, Grußformel, Unterschrift. Eine Seite, nicht länger.
Chronologisch oder funktional?
In DE ist der antichronologische Lebenslauf Standard: aktuellster Job zuerst, ältere Stationen darunter. Der funktionale Lebenslauf (nach Kompetenz statt Zeit) ist nur bei Quereinsteigern oder nach Lücken sinnvoll, und sollte mit der Personalabteilung gut argumentiert sein. Unser Generator nutzt die antichronologische Reihenfolge.
Bewerbungsfoto, ja oder nein?
In Deutschland, Österreich und Schweiz ist ein professionelles Foto immer noch üblich, aber rechtlich freiwillig (AGG, Diskriminierungsschutz). In USA und UK ist ein Foto verpönt und kann Bewerbungen direkt aussortieren. Tipp: für DACH-Bewerbungen Foto rein, für anglo-amerikanische Bewerbungen weglassen.
Lücken im Lebenslauf
Bis zu drei Monate Pause werden meist gar nicht hinterfragt. Längere Lücken sollten ehrlich benannt werden: Elternzeit, Pflege von Angehörigen, Weiterbildung, Sabbatical, Krankheit (nur wenn relevant). Lüge nichts; HR-Software fällt darüber. Lücken im Bewerbungs-PDF nicht verstecken, sondern kurz und sachlich erklären.