Warum Bilder komprimieren?
Große Bilddateien verlangsamen Webseiten, sprengen E-Mail-Anhänge und füllen den Speicher. Ein typisches Smartphone-Foto hat 4-8 MB, für Web, Versand oder Upload sind 200-800 KB völlig ausreichend. Komprimieren reduziert die Dateigröße drastisch, ohne dass der Unterschied für das Auge sichtbar ist.
Komprimieren vs. Verkleinern
Komprimieren senkt die Dateigröße über die Qualitätsstufe, bei gleichen Pixel-Abmessungen. Verkleinern reduziert zusätzlich Breite und Höhe in Pixeln. Beides zusammen ist am wirkungsvollsten: erst die Auflösung auf z. B. 1920 px begrenzen, dann auf 75-80 % Qualität komprimieren.
Welche Qualität ist richtig?
80 % ist der Sweet Spot für die meisten Fotos: deutlich kleiner, optisch kaum unterscheidbar. Für Web und Social Media reichen 70-80 %, für Druck oder Archiv wähle 90-95 %. Unter 60 % werden Kompressionsartefakte sichtbar, vor allem an Kanten und in flächigen Farbverläufen.
JPG, PNG oder WebP?
JPG ist die beste Wahl für Fotos, kleinste Dateien bei guter Qualität, aber keine Transparenz. PNG ist verlustfrei und ideal für Logos, Screenshots und Grafiken mit Transparenz, dafür größer. WebP kombiniert beides: 25-35 % kleiner als JPG bei gleicher Qualität, mit Transparenz, wird von allen modernen Browsern unterstützt.
Viele Bilder auf einmal
Lade dutzende Bilder in einem Rutsch hoch, alle werden mit denselben Einstellungen komprimiert. Pro Bild siehst du die genaue Ersparnis. Lade alles gesammelt als ZIP herunter, ideal für den Versand per E-Mail oder zum Hochladen in Cloud-Speicher und Onlineshops.
Datenschutz
Die Komprimierung läuft komplett in deinem Browser über das HTML5-Canvas, deine Bilder werden nie hochgeladen. Das ist die DSGVO-sicherste Variante, gerade für private Fotos, Kundenbilder oder vertrauliche Dokumente. Andere Online-Tools laden deine Bilder auf Server hoch, mit allen Risiken durch Logging und Aufbewahrung.